Konische Gleitschalungen kommen bei runden oder quadratischen, turmartigen Bauwerken mit veränderlichen Querschnitten zum Einsatz. Es ist dabei möglich, im Gleitvorgang verjüngende oder aufweitende Betonkörper monolithisch und stufenlos herzustellen.

Das Haupteinsatzgebiet findet die konische Gleitschalung im Bau von Industriekaminen und Brückenpfeilern.

Das Funktionsprinzip der konischen Gleitschalung ist, dass vertikale Joche mit zwei horizontalen Jochblechpaaren zu einem Jochrahmen verbunden werden. Dieser Jochrahmen funktioniert wie ein in sich bewegliches Parallelogramm. Am unteren Ende des Jochrahmens ist die Schalhaut befestigt, in der der Betonkörper gegossen wird und am oberen Ende ist die sternförmige Trägerlage verschiebbar gelagert. An dieser Trägerlage ist auch der hydraulische Einzug befestigt, mit dem die Jochrahmen horizontal eingezogen werden.

Je nach Kundenwunsch können ein oder zwei Hängebühnen an der Gleitschalung für die Betonnachbehandlung oder gegebenenfalls zum Auftragen eines Anstrichs montiert werden.

Der erfahrene Gleitschalungsspezialist ist unabdingbar für den reibungslosen Ablauf des Projekts.

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